Deine lokale KI verbinden
Generiere kostenlos mit deinen eigenen Stable-Diffusion-Modellen (ComfyUI, AUTOMATIC1111, Forge, SD.Next) direkt im Imaginode-Canvas: Schritt-für-Schritt-Anleitung, exakte Einstellungen und Fehlerbehebung.
Was sich ändert
Wenn auf deinem Computer bereits ein Stable Diffusion läuft, kann Imaginode es wie jedes Katalogmodell nutzen: deine Checkpoints erscheinen oben in der Modellauswahl der Bild-Nodes, und jede Generierung kostet 0 Credits. Dein Browser spricht direkt mit deinem Rechner, während der Generierung läuft nichts über unsere Server.
Konkret: der finale Prompt (dein Text, ergänzt um verbundene Texte, @Referenzen und Stil) geht an deinen lokalen Server, der das Bild generiert. Imaginode lädt es anschließend in den privaten Speicher deines Projekts hoch, wie eine importierte Datei: es behält seine Angaben (Prompt, Format, Kosten 0), seinen Verlauf, und kann die anderen Nodes speisen, zum Beispiel einen Cloud-Video-Node zum Animieren.
Unterstützte Engines
Zwei Familien werden erkannt, automatisch bei der Verbindung: ComfyUI über seine native API (Workflow einreichen, dann Job verfolgen) und die „/sdapi/v1“-API von AUTOMATIC1111, die Forge und SD.Next identisch anbieten.
SwarmUI bietet diese API nicht an: nutze in dem Fall besser ein ComfyUI. Andere Anwendungen sind ungetestet; wer die AUTOMATIC1111-API originalgetreu nachbildet, kann funktionieren.
Einrichtung: ComfyUI
Starte ComfyUI mit der CORS-Freigabe:
python main.py --enable-cors-header https://imaginode.aiPortable Windows-Version: öffne run_nvidia_gpu.bat und hänge diese beiden Argumente ans Ende der Befehlszeile. In Imaginode einzutragende Adresse: http://127.0.0.1:8188.
Angeboten werden die Dateien aus deinem Ordner ComfyUI/models/checkpoints, also die des Laders „Load Checkpoint“. Aufgeteilte Modelle über UNETLoader (etwa Flux in separaten Dateien) erscheinen nicht. Imaginode schickt seinen eigenen Standard-Workflow: deine gespeicherten Workflows werden weder gelesen noch verändert, und jedes generierte Bild bleibt auch in deinem Ordner ComfyUI/output.
Einrichtung: AUTOMATIC1111, Forge, SD.Next
Linux und Mac:
./webui.sh --api --cors-allow-origins=https://imaginode.aiWindows: öffne webui-user.bat und ersetze die Zeile set COMMANDLINE_ARGS= durch:
set COMMANDLINE_ARGS=--api --cors-allow-origins=https://imaginode.aiDann neu starten. Einzutragende Adresse: http://127.0.0.1:7860.
Bei der Generierung lädt Imaginode den gewählten Checkpoint über override_settings, ohne ihn danach zurückzusetzen: kein Modell-Neuladen bei jedem Bild, wenn du Generierungen aneinanderreihst.
Verwendete Einstellungen
Imaginode nutzt nüchterne, universelle Einstellungen: 28 Schritte, CFG 6, Sampler Euler a (Euler ancestral bei ComfyUI), zufälliger Seed bei jedem Klick. Die Formate des Bild-Nodes werden in Größen übersetzt, die den SDXL-Trainings-Buckets entsprechen: 1:1 als 1024×1024, 16:9 als 1344×768, 9:16 als 768×1344, 4:3 als 1152×896, 3:4 als 896×1152.
Ist ein Bild mit dem Node verbunden (Start-Port, @Referenz oder Moodboard), wechselt die Generierung zu img2img mit Stärke 0,6. Nur das erste verbundene Bild dient als Start: lokal gibt es keine Omni-Referenz, weitere Bilder werden ignoriert.
Verbindung, Privatsphäre, Credits
Klappe in einem Projekt die Modellauswahl eines Bild-Nodes auf und klicke auf „Meine lokale KI verbinden“: Adresse eingeben, testen, deine Checkpoints erscheinen samt erkannter Engine. Die Verbindung wird im Browser dieses Rechners gemerkt, nicht in deinem Konto: auf einem anderen Gerät erscheinen deine lokalen Modelle nicht, und ein Projekt, das sie referenziert, zeigt bei der Generierung einen klaren Fehler, statt still auf ein Bezahlmodell auszuweichen.
Es werden nie Credits abgebucht. Während der Generierung arbeitet nur dein Rechner; am Ende wird das Bild in den privaten Speicher deines Projekts hochgeladen, genau wie eine von Hand importierte Datei. Lösche es aus dem Node, um es aus dem Projekt zu entfernen.
Fehlerbehebung
„Lokale KI nicht erreichbar“: drei mögliche Ursachen. Der Server ist aus. Die CORS-Option wurde beim Start nicht gesetzt: die Browser-Konsole (F12) zeigt dann einen expliziten CORS-Fehler. Oder du sitzt nicht an dem Rechner, auf dem er läuft: eine 127.0.0.1-Adresse ist nur vom Computer selbst erreichbar.
Beim ersten Aufruf fragt Chrome nach Zugriff auf Geräte in deinem lokalen Netzwerk: das muss erlaubt werden (wieder aktivierbar in den Website-Einstellungen, Symbol links neben der Adresse). Safari blockiert diese Art Verbindung: nutze Chrome, Edge oder Firefox. Jede Generierung hat 10 Minuten Zeit; danach zeigt Imaginode einen Fehler, dein lokaler Server arbeitet aber in Ruhe zu Ende.
