Drei Fotos von dir genügen, um an einen Felsen gepresst zu enden, während ein Zyklop dich sucht. Der Kamera-Node dreht Standbild und Video mit derselben Optik.
Interaktive Demo
Echter Workflow, echte Ergebnisse. Beweg dich frei und zoome nach Belieben.
Dieser Workflow ist die echte Vorlage: Das Referenzblatt trägt das Gesicht, der Kamera-Node speist Bild UND Video. Bewege dich im Canvas und öffne die Nodes.
Auf einen Blick
Was der Workflow liefert
1 Bild in 16:9 · 1 Video mit 10 s in 720p, Format 16:9
Aufbau des Canvas
6 Nodes, verbunden durch 4 Kabel
Verdrahtete Modelle
Seedream 5 Pro, Kling V3
Kosten eines kompletten Durchlaufs
rund 308 Credits, also 3,08 €
Sich in ein Epos, einen Film noir oder eine Science-Fiction-Szene zu setzen verlangt zwei Dinge, die gewöhnliche Generatoren zusammen schlecht hinbekommen: Dein Gesicht muss deines bleiben, und die Einstellung muss nach Kino aussehen statt nach gestelltem Porträt. Dieser Workflow trennt beides und verbindet es.
Das Gesicht lebt in einem Referenzblatt aus drei Blickwinkeln, im Prompt mit @ aufgerufen: Das Modell bekommt deine echten Fotos und setzt dich in die Kulisse, ohne dich zu verwandeln. Die Inszenierung lebt in einem Kamera-Node, mit Brennweite, Blende, Winkel und Bewegung. Dieser Node speist Standbild und Video, beide werden also mit derselben Optik gedreht, was ein von Hand wiederholter Prompt nie garantiert.
Seedream 5 Pro baut die Einstellung aus dem Blatt, und Kling V3 animiert sie über zehn Sekunden mit Ton. Diese Wahl ist bewusst: Seedance-Modelle lehnen Ausgangsbilder ab, die eine echte Person enthalten könnten, was jede fotorealistische Einstellung mit Gesicht ausschließt. Der Leitfaden eine Figur konsistent halten zeigt, wie man sein Blatt fotografiert, und die Kamera führen erklärt die Einstellungen.
So geht's
1
Dein Blatt aufbauen
Drei Fotos: frontal, im Profil, halbseitlich. Gleichmäßiges Licht, neutraler Hintergrund, neutraler Ausdruck. Dieses Blatt setzt dich ins Bild, keine Beschreibung.
2
Die Kamera einstellen
Der Kamera-Node trägt Brennweite, Blende, Winkel und Bewegung. Eine Untersicht mit 35 mm bei f/2 erzählt etwas anderes als ein 85 mm auf Augenhöhe.
3
Die Szene beschreiben, nicht dein Gesicht
Die Kulisse, das Licht, was außerhalb des Bildes droht. Um dein Gesicht kümmert sich das Blatt: Der Prompt baut die Welt darum herum.
4
Zehn Sekunden animieren
Eine einzige Einstellung, eine langsame Bewegung, eine schlichte Handlung. Zehn Sekunden ist die Länge, die hält, ohne dass das Gesicht wegdriftet.
Varianten und Anwendungsfälle
Derselbe Canvas, anders eingestellt: jede Variante kostet zwei bis drei geänderte Prompt-Zeilen.
Dich selbst als Filmheld
Drei Fotos von dir im Referenzblatt, eine epische Kulisse im Prompt, und du stehst im Bild. Den Rest macht der Kamera-Node: lange Brennweite, leichte Untersicht, Licht des späten Tages. Der Bildausschnitt, nicht die Kulisse, trennt eine Montage von einem Filmplakat.
Episches Profilbild
Eine Brustaufnahme im Quadrat reicht. Verlange starkes Seitenlicht und einen einfachen Hintergrund: bei dreißig Pixeln Breite liest sich nur der Kontrast des Gesichts. Siehe auch das Business-Porträt für die nüchterne Variante.
Personalisiertes Geburtstagsgeschenk
Die gefeierte Person als Ritter, Astronaut oder Manga-Heldin, als Poster gedruckt. Sag vorher, dass die Ähnlichkeit von den gelieferten Fotos abhängt: drei gut belichtete Winkel schlagen zehn Selfies vom selben Platz.
Cosplay ohne Kostüm und Studio
Das Kostüm wird beschrieben, nicht genäht. Beschreibe das Material statt einer lizenzierten Figur: verwitterte Plattenrüstung liefert das bessere Ergebnis und vermeidet die Kopie eines geschützten Werks.
Animiertes Intro für Stream oder Kanal
Das Bild wird mit Kling V3 zu einem Zehn-Sekunden-Video: die Kamera fährt zurück, der Umhang bewegt sich, der Blick hebt sich. Mit fünf Sekunden kostet es die Hälfte und trägt ein Kanal-Intro immer noch.
Häufige Fehler
Selfies alle aus demselben Winkel
Das Referenzblatt braucht verschiedene Winkel, keine Menge. Frontal, Profil, Dreiviertel, in natürlichem Licht: nur so hält das Gesicht, wenn die Szene wechselt.
Mehr Worte zur Kulisse als zum Bildausschnitt
Drei Zeilen Kulisse und nichts zur Kamera ergeben ein flaches Bild. Umgekehrt läuft es besser: Kulisse in einem Satz, Bildausschnitt präzise im Kamera-Node.
Alles in einer Generierung ändern
Kostüm, Kulisse, Licht und Pose gleichzeitig geändert, und niemand weiß, was geholfen und was zerstört hat. Eine Änderung nach der anderen, beide Fassungen nebeneinander auf dem Canvas.
Ja, solange das Blatt mehrere Winkel und gleichmäßiges Licht hat. Die Ähnlichkeit entsteht durch die Zahl der Blickwinkel, nicht durch die Qualität der Kamera.
Kann ich das Universum wechseln, ohne alles neu zu machen?
Ja, Blatt und Kamera-Node bleiben: Nur Kulisse und Handlung ändern sich. Von einer antiken Höhle in einen Raumschiffkorridor sind es zwei neu geschriebene Prompts.
Darf ich das Foto einer anderen Person verwenden?
Verwende nur Fotos von dir selbst oder von Personen, die zugestimmt haben. Das Gesicht Dritter ohne deren Einverständnis zu inszenieren ist keine akzeptable Nutzung.
Wie viele Fotos von mir brauche ich?
Drei reichen, wenn sie drei Winkel zeigen. Nimm ein viertes dazu, wenn du eine Brille oder eine sehr markante Frisur trägst, und schreib ins Blatt, was sich nie ändern darf.
Werden meine Fotos zum Training genutzt?
Nein. Sie hängen als Referenz an der Generierung, für die Dauer des Aufrufs, und bleiben in deiner Bibliothek. Nichts davon wird für Training weiterverwendet.
Geht das auch zu zweit?
Ja, mit zwei Referenzblättern im selben Prompt. Rechne mit mehr Versuchen: Modelle beherrschen zwei Gesichter gleichzeitig schlechter als eines, und weite Einstellungen laufen besser als Nahaufnahmen.
Was kostet eine komplette Szene?
Das Bild kostet fünf Credits, das Zehn-Sekunden-Video mit Kling V3 303, also rund drei Euro für den ganzen Canvas. Mit fünf Sekunden Video sind es 1,60 Euro, angezeigt auf dem Button.